Straßen vor der Klinik

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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  John Matthew am 18.05.11 20:58

Gerade als ich von den Büschen über die Straße schlendern will, schnappe ich einen merkwürdigen Geruch auf. Weit blähe ich die Nasenflügel auf und ziehe ihn ein.
Apruppt bleibe ich stehen als mir noch der Duft von alten Socken und Kölnisch Wasser um die Nase weht.
Lesser.
Ich springe wieder ins Gebüsch und suche die Gegend ab.
An dem Hintereingang ist ein Lesser gerade dabei um die Klinik zu schleichen. Bis dieser die Richtung ändert.
Wo will der denn hin.

Gerade als ich mich vor seine Nase dematerialisieren will, biegt eine junge Frau um die Ecke. Das Arschloch von Lesser stürmt auf die junge Frau zu.

John Matthew

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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  Neela am 18.05.11 21:07

Mist. Ich bin neu in der Stadt und verlaufe ich sofort. In dieser Ecke der Stadt bin ich noch nie zuvor gewesen, weswegen ich mich suchend umsehe und langsam um die eigene Achse drehe. °Von wo bin ich noch mal gekommen?° Ich kann mich nicht recht entsinnen und gehe daher ein paar Schritte zurück. Gerade als ich um eine Ecke biege, muss ich widerwillig stehen bleiben, denn ein Mann versperrt mir den Weg. Zugegeben, er sieht ein wenig alt aus. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass der Spruch 'Der Schein trügt' genau auf jemanden wie ihn treffen könne. Ich werde ausgiebig gemustert und gehe daher zaghaft zwei Schritte rückwärts, wobei ich den Fremden keine Sekunde aus den Augen lasse. Diese düstere Gegend lassen meine gefühle dabei Achterbahn fahren. °Wie konnte ich nur in so eine Gegend geraten?° Scheinbar befinden sich hier nur er und ich. Nicht gerade zufriedenstellend. "Entschuldigen Sie. Würden Sie mich freundlicherweise vorbei lassen?" Doch alles was ich ernte ist ein schelmisches Grinsen, bevor er auf mich losstürmt und ich die Flucht ergreife.
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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  John Matthew am 18.05.11 21:14

Die Frau fängt an zu rennen als der Lesser auf sie los stürmt.
Weit kommt sie nicht.
Schnell holt er sie ein, hält sie am Arm fest und ist gerade dabei zu zuschlagen.
Bevor es dazu kommt dematerialisiere ich mich hinter den Lesser und pfeife laut, dieser läßt von ihr ab und dreht sich zu mir um.
Ehe er noch einen Ton sagen kann ziehe ich meine Glock und schieße ihm ein Loch genau zwischen die Augen.

Laut fängt das Mädel an mit schreien als der Lesser zuckend zu Boden geht.

John Matthew

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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  Neela am 18.05.11 21:24

Gerade bin ich ein paar Schritte gelaufen, da spüre ich auch schon seinen bestimmenden Griff an meinem Oberarm. Ich drehe mich zu ihm um, will mich befreien und als dieser seine Hand hebt, steht urplötzlich ein weiterer Mann hinter ihm. Von mir wird abgelassen, bevor mein 'Angreifer' von dem anderen Mann niedergestreckt wird. Ein lauter Schrei entweicht meiner Kehle und wieder taumel ich ein paar Schritte weg, um Abstand zu wahren. Dabei zittere ich leicht am ganzen Leib, fixiere ihn mit meinem Blick. Seine Austrahlung ist noch gefährlicher, als die des 'Alten' und nicht nur wegen seiner Waffe. Er ist groß, muskolös und seine harten Gesichtszüge lassen keinen Spielraum für irgend eine Art von Nettigkeit. Ich schlinge meine Arme um mich selbst, damit ich mich wieder fange. Doch es hilft nicht. In meinem Kopf schwirren tausend Gedanken, die mich kein klaren Satz formulieren lassen. °Freund oder Feind?° ist hier die Frage. "Ich...also...", stottere ich nur leise. Wenn doch nur jemand anderes vorbei kommen würde. Jemand, der vertrauenserweckender aussieht.
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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  John Matthew am 18.05.11 21:32

Hab keine Angst, forme ich lautlos mit den Lippen und hoffe das sie mich versteht. Scheißendreck, der Lesser windet sich immer noch auf dem Boden und zappelt wie nen epileptiker.

Ich mache eine Handbewegung und bedeute ihr das sie sich umdrehen soll, ängstlich mit aufgerissenen Augen und schnell atment schaut sie mich an. Mit einem kurzen Nicken deute ich auf den Lesser.

Langsam dreht sie sich um, sie versteht. Blitzschnell ziehe ich meinen Dolch und steche dem Dreckschwein in die Brust.
Bei dem hellen Lichtblitz wirft sie einen Blick über die Schulter und schaut mich verwirrt an als der Lesser verschwunden ist.

Oh mein Gott, sie ist kein Mensch wie ich dachte, der Geruch.
Sie steht kurz vor der Transition.

Während ich sie im Blick behalte, nehme ich mein Handy aus der Arschtasche und tippe ein:
Wie heißt du und warum läufst du Nachts hier alleine rum? Zu welcher Blutlinie gehörst du?
Ich halte ihr das Handy unter die Nase damit sie meinen Text lesen kann.

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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  Neela am 18.05.11 21:42

Mein Blick gleitet immer wieder zwischen meinem vermeintlichen Retter und dem 'alten' Mann auf dem Boden hin und her. Kurzzeitig habe ich Angst, dass mein Herz aus der Brust springt, so schnell wie es schlägt. Um es ein wenig zu beruhigen, lege ich meine rechte Hand sanft an meine Brust und tue schließlich doch, was er von mir will. So drehe ich mich um, doch fragend werfe ich sogleich einen Blick über meine Schulter als ich das helle Licht wahrnehme. °Wo....?° Ich wende mich ihm wieder vollständig zu, denn plötzlich sind wir nur noch zu zweit. Verblüfft schaue ich mich um, bevor mein Blick wieder auf ihm ruht. Gerade als ich ihn darauf ansprechen möchte, zieht er sein Handy hervor und beginnt zu tippen. Erst als ich die folgenden Zeilen lese wird mir bewusst, dass er scheinar nicht sprechen kann. Und ich würde ihm auch antworten, wenn da nicht diese dubiose letzte Frage wäre. "Blutlinie?", wiederhole ich fragend und wundere mich kurz, dass meine Stimme wieder ziemlich fest klingt. "Wo...wo ist der Mann hin? Bist du...Polizist?" Ich hoffe inständig, dass er meine Frage bejaht. Alle anderen Männer mit einer Waffe sind sicher nicht die beste Gesellschaft. Ich reibe mir mit den Händen über die Oberarme, denn plötzlich überkommt mich eine Gänsehaut. Das ist hier eindeutig eine Situation, in die ich niemals kommen wollte.
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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  John Matthew am 18.05.11 22:03

Fuck, sie weiß garnicht was sie ist.
Angestrengt überlege ich was ich mit ihr anstelle, materialisieren geht nicht. Und wenn ich den Escalade kurz schließe hackt mir Butch den Kopf ab.

Mich an der Stirn kratzend überlege ich was Tohrment mir damals erzählt hat, schließlich wußte ich auch nichts von meinem Erbe . . .
Nebenbei krame ich meine Waffen hervor, deponiere sie in sämtlichen Taschen meiner Hose und ziehe sie aus.
Es ist nicht zu übersehen das ihr kalt ist, und halte ihr die Jacke hin.

Wieder tippe ich ins Handy:
Ja, Polizist . . . sowas in der Art . . . Hör mal zu. hier draußen ist es nicht sicher für dich. Von den Typen gibts noch mehr. Magst du mit mir mit kommen? Da drüben in das Gebäude?

Und zeige auf die Klinik.

Da . . . äh, sind noch mehr Polizisten, wir untersuchen gerade einen Fall.
Hab keine Angst, ich beschütze dich.
Wie heißt du eigentlich?


Und halte ihr wieder das Handy unter die Nase.

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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  Neela am 18.05.11 22:21

Ich kann förmlich die kleinen Zahnrädchen in seinem Kopf arbeiten sehen, während er angestrengt zu überlegen scheint. Gespannt beobachte ich, wie er einige Waffen anders zu verstauen beginnt und mir schließlich seine Jacke hinhält, die er ausgezogen hat. Etwas zögernd nehme ich sie entgegen und lege sie mir über die Schultern. Diese ist gefühlte 10 Nummern zu groß, sodass ichdarin fast verschwinde. Das schwere Leder lastet auf meinen Schultern, doch sie wärmt ungemein und der einzigartig würzige Duft gefällt mir irgendwie. Sich nicht zu sehr davon einlullen zu lassen, blicke ich wieder auf sein Handy, um die Konversation fortzuführen. Mein Blick schweift zu dem Gebäude, auf das er deutet und wieder zurück zu ihm. Schweigen breitet sich aus, während ich bewusst lange darüber nachdenke, denn dieses 'sowas in der Art' habe ich nicht überlesen. Und auch wenn mir diese schwammige Antwort Kopfzerbrechen bereitet, glaube ich ihm. Genauso wie seine weiteren getippten Worte. "Neela..", antworte ich ihm, nachdem ich mir grübelnd auf die Unterlippe biss. "Und du?" Immerhin möchte ich auch etwas über meinen Retter erfahren. Und sei es nur der Name. Langsam setze ich mich in Bewegung und steuere auf die Klinik zu. Wohl bedacht darauf, dass er an meine Seite tritt und es mir gleich tut. "Was...also...wo ist dieser Kerl hin?" Dass er so plötzlich von einer Sekunde auf die Andere weg zu sein scheint, wo er doch aufgrund des Schusses höchtens kriechen könnte, kommt mir merkwürdig vor. Vor dem Eingang der Klinik bleibe ich nochmals stehen und sehe ihn abwartend an. Noch immer bin ich sichtlich durcheinander, aber irgend etwa sagt mir, dass es dafür eigentlich keinen triftigen Grund gibt.
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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  John Matthew am 19.05.11 19:51

Gemeinsam laufen wir zur Klinik. Als sie mir ein paar fragen stellt bleibt sie stehen und ich auch, tippe wieder ins Handy:

Mein Name ist John Matthew.
Das werde ich dir erklären wenn die Zeit dazu gekommen ist, da gibt es mehrere sachen über die du noch bescheid wissen musst, damit du es verstehst. Ich verspreche dir das du bei mir sicher bist. Aber jetzt müssen wir von der Straße runter.

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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  Neela am 19.05.11 19:55

Ich speichere seinen Namen für mich in meinem Kopf ab und sehe ihn anschließend mit gehobener Augenbraue an. Seine Worte werfen einige Frage auf, doch scheinbar ist das nicht der richtige Augenblick, diese auch zu stellen. Also nicke ich nur knapp und setzte mich wieder in Bewegung. "Okay, John...", sage ich leise und betrete mit ihm an meiner Seite die Klinik.
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Re: Straßen vor der Klinik

Beitrag  John Matthew am 19.05.11 20:02

Wir betreten zusammen die Klinik, betrachte mir das Ausmaß des Brandes und der Explosion und schüttel mit dem Kopf.
Mit einem Auge auf Neela arbeiten wir uns bis ins Foyer durch.

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